Coaching, Meditation, Trancen... Hokuspokus?
Im Rahmen des St. Galler Coaching verwenden wir immer wieder kurze und auch längere Trancen und Meditationen. Vor allem im Bereich Stress und Resilienz spielen diese Methoden eine wichtige Rolle.
Viele Menschen siedeln diese Methoden im Bereich der Esoterik an. Sie sehen sich dann schon im Schneidersitz mit Räucherstäbchen auf dem Boden sitzen, darauf wartend, die große Erleuchtung zu bekommen oder plötzlich zu schweben und mit Superkräften, das ganze Leben, ganz easy zu meistern.
Hinzu kommt dann vielleicht noch die Meinung, dass im Coaching eine Art Gehirnwäsche stattfindet oder dass man gar hypnotisiert wird und nicht mehr Herr seiner eigenen Sinne ist.
Vielleicht steckt hinter diesen Meinungen auch die Angst, sich auf unbekanntes, fremdes Terrain zu begeben?
Coaching:
Wenn Du Dich für ein Coaching entscheidest, sollte eine positive Grundhaltung vorhanden sein. Auch Ja-Haltung genannt. “Ja, ich will / muss etwas verändern”. Im Coaching wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch die Lösung seines Problems in sich selber trägt. (“Ich weiß selbst, was für mich das Beste ist”). Die Aufgabe des Coaches ist es, den Klienten beim Finden dieser Erkenntnis zu unterstützen, so dass er für sich neue Wege und Handlungen erkennt. Diese Erkenntnisse sind meistens sehr tief im Unbewussten eines jeden Menschen verborgen. Um an sie heranzukommen helfen Meditationen und Trancen.
Mediation / Trancen:
Den Begriff “Meditation” kennen die Meisten von uns aus dem fernöstlichen Kontext, z.B. Yoga.
Vielen ist nicht bewusst, dass selbst im christlich geprägten Westen, die Meditation eine uralte Praxis ist, z.B. Kontemplation.
Auf Grund der positiven Wirkung von Meditation, ist auch die moderne Wissenschaft seit vielen Jahren am Thema interessiert. Der Neurowissenschaftler Dr. Ulrich Ott, von der Universität Gießen, hat die Wirkung der Meditation in seinem Buch “Mediation für Skeptiker” unter Anderem so zusammengefasst:
…Achtsamkeitsbasierte Meditationsprogramme werden zunehmend als alternative und ergänzende Behandlungsverfahren in der Verhaltensmedizin und klinischen Psychologie eingesetzt.
…Studierende können durch Meditationstraining nicht nur professionelle Kompetenzen erwerben, sondern auch lernen, den Stress des Studiums besser zu bewältigen und im späteren Berufsleben einem Burnout vorzubeugen…
WERTE:
Die Basis unserer Arbeit ist Dein Wert: Werte? Was ist das?
