Warum Coaching?
...oder wann ist ein Coaching sinnvoll?
Was ist eigentlich Coaching?
Coaching ist keine Beratung. Es werden keine Ratschläge erteilt oder “Psychotricks” zur Veränderung der Persönlichkeit angewandt.
Coaching ist eine Begleitungsform zur Optimierung von Fähigkeiten, zur Werteentwicklung und Zielerreichung.
Es geht hier primär um das Erkennen was möglich ist oder auch, was eigentlich dahinter steckt. z.B. bei Problemen
Bei der Arbeit auf der Körper- und Gefühlsebene ist es wichtig, dass der Klient mental gesund ist.
Aus diesem Grund coachen wir generell nur GESUNDE Klienten.
Wenn DU bereits in psychologischer Behandlung bist, sollte im Vorfeld abgeklärt werden, ob ein paralleles Coaching sinnvoll ist.
Wir beraten Dich hierzu gerne!
Der Anlass, warum Menschen uns aufsuchen, kann viele Gründe haben.
Hier ein paar Beispiele:
– Konflikte
– Überforderung
– Burn-Out-Prophylaxe
– Ängste und Hürden
– negative Glaubensmuster erkennen und auflösen
– Steigern von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
– Unterstützung bei Entscheidungen und Neu-Orientierung
– Ziele erreichen
– Selbstführung und Motivation
– …
Eine besondere Rolle beim Coaching spielt die Nachhaltigkeit.

Die Frage ist, was genau wirkt bzw. was wirkt nicht? Wann und warum genau hält das, was im Coachingprozess erfahren/gelernt/erkannt wurde? Was ist der genaue Grund, warum manchmal eine einzige Frage die erwünschte Entwicklung in Gang setzt und andererseits manchmal mehrere Sitzungen keinen Fortschritt erkennen lassen?
6 Grundthesen
1. Systemische Sichtweise
Der Mensch ist ein „selbstorganisierendes, offenes System (Heinz von Förster, Maturana), eingebunden in größere (Makro-) Systeme (Arbeitsplatz, Gegenwartsfamilie) und trägt in sich selbstorganisierende (Mikro-)Systeme, die rückbezüglich und rekursiv sich selbst ständig aktualisieren. Ein Beispiel dafür ist das menschliche Immunsystem. Daraus folgert, Alles ist mit Allem verbunden, Alles zeigt sich in Allem und: die Struktur hat Bedeutung, die Inhalte nicht oder wenig. Dazu eine Metapher: „Scheisse!“, sagte die Giftschlange, nachdem sie sich in den Schwanz gebissen hatte.
2. Verstand oder Emotion
Der Mensch ist ein emotionsgesteuertes System, der Verstand (das Wissen) ist ein (relativ) unbedeutender Teil im System, die Gedanken folgen den Gefühlen (und nicht umgekehrt), das Denken reflektiert/begründet lediglich und hat wenig rückbezügliche Wirkung auf das Gesamtsystem. “Der bewusste Teil des menschlichen Gehirns ist nicht in der Lage, die Komplexität der Dinge zu erkennen, das Unterbewusstsein hingegen weiß um alles, und noch mehr!” „Wahr ist, was ein Mensch fühlt!“ (C. G. Jung)
3. Ziel- und Problemraum spiegeln sich
Ein (Coaching-)Ziel stellt die Rückseite/das Spiegelbild eines (gleichwertigen) Problems/Symptoms dar und umgekehrt, die Beschreibung des (meist im Denken verhafteten) Klienten stellt (oft) nur eine Abstraktion von „wirklichen“ Bedürfnissen (Oberflächenstruktur von Problem/Symptom/Ziel) dar. Menschen sind nicht zielorientiert, sondern wertorientiert, sie wollen Werte-Erfahrungen vermehren bzw. Wertverletzungen vermeiden. Erst die Werteorientierung verleiht einer Veränderung (den notwendigen) Sinn und damit Ausrichtung und Kraft.
4. Das Innerste
Der Mensch trägt in seinem Innersten einen göttlichen Kern. Dieser kann Seele, Urliebe, Universum, das Leben selbst, das Allumfassende, Buddha, Allah usw. genannt werden. Von diesem geht eine Kraft aus, die VON SICH AUS lösen und entwickeln will, die von innen nach außen wirkt, 24 Stunden am Tag. Von diesem Kern aus fließt eine Grund- oder Vitalenergie über, sie kommt von unseren Ahnen und strömt weiter zu unseren Kindern.
5. Was wesentlich wirkt
Persönlichkeit und innere, „wirkliche“ Haltung gehen vor Methodik. (C. Rogers) Bsp.: Der „Rosenthal-Effekt“: Schüler werden zu dem, was der Lehrer (innerlich) über sie glaubt. Ein System verkoppelt sich auf Grund der Struktur des Angebotes (Lehrer, Coach, Therapeut), in der Hypnose „Rapport“, in der Analyse „Übertragung“ genannt.
6. Was wesentlich ist
Ein “Knackpunkt” ist die Grundhaltung des Klienten. Glaubt er im Innersten: “Die Anderen sollten/müssten sich ändern!” oder kann er die Verantwortung für die Ist-Situation übernehmen, woraus die Wahlmöglichkeit für Veränderung resultiert. Dr. Milton Erickson (amerikanischer Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut) hat diese Haltung so beschrieben:
“Are you apart of the world, or a part of the world?”

